Richard ist am 06.11.1943 in Demjansk bei Porkhow gefallen (Porckop lt. Mitteilung Standesamt Waiern im Geburtsbuch).
Demjansk
Die Kesselschlacht von Demjansk war eine bedeutende Auseinandersetzung an der Ostfront im 2.WK und dauerte von Jänner 1942 bis März 1943.
Sie gilt als strategisches Vorbild - und verhängnisvoller Trugschluss - für die spätere Schlacht von Stalingrad.
Die rote Armee kesselte etwa 100.000 deutsche Soldaten ein. Da Hitler ein Ausbrechen untersagte, wurde die Armee monatelang mit hunderten Tonnen Nachschub über eine Luftbrücke versorgt.
Im April 1942 gelang es deutschen Stosstrupps mit einem schmalen Korridor den Kessel zu öffnen.
Der Kessel blieb als ausgesetzter Frontvorsprung bis Anfang 1943 bestehen, bevor die Wehrmacht aufgrund des zunehmenden sowjetischen Drucks das Gebiet räumte.
Beim Abzug wurden sämtliche Anlagen und Vorräte zerstört und "verbrannte Erde" hinterlassen.
Fazit
Wehrmacht - 15.000 Tote und 40.000 Verletzte.
Verlust von 260 Transportflugzeugen und 400 Besatzungsmitgliedern.
Rote Armee - 88.000 Tote und 160.000 Verletzte.
Die dezimierten und erschöpften Divisionen wurden an neue Verteidigungslinien verlegt.
Vom Angriffs- zum Rückzugskrieg
Nach der Niederlage von Stalingrad im Februar 1943 gab Hitler die Erlaubnis, auch andere gefährdete Frontabschnitte wie Demjansk zu räumen und es kam zu einer systematischen Frontverkürzung und einem dauerhaften Rückzugskrieg.
Porkhow
Im November 1943 war Porkhow Sitz der Heeresgruppe Nord, Logistikzentrum und für die Partisanenbekämpfung im Hinterland zuständig.
Die Front war zu diesem Zeitpunkt ca.200 km östlich von Porkhow.
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